03. April 2018 SVT-Damen beenden Negativserie - Waßmann-Festspiele in Stirpe

Thülens Laura Vorderwülbecke (schwarzes Trikot) wird hier zwar gestört, konnte aber den wichtigen Treffer zum 2:1 erzielen.

SV Germania Stirpe – SV Thülen 1:4 (1:1)

Nach nun 4 Auswärtspleiten in Folge sollte für die Fußballdamen des SV Thülen der Bock nun endlich umgestoßen werden. Dieses hatte man sich am Ostermontag bei der Reise zum SV Germania Stirpe fest vorgenommen. Dass die Germania in Stirpe dafür ein gutes Pflaster sein könnte, das hatten die SVT-Damen noch aus der vorherigen Saison im Kopf. Da konnten die Kickerinnen vom Thülener Scheid auf dem Rasenplatz im Stadtgebiet Erwitte deutlich mit 6:1 gewinnen.

Trainer Frederik Leikop nahm gegenüber der unbefriedigenden Leistung in Scheidingen am Gründonnerstag personelle sowie auch taktische Veränderungen in der Anfangsformation vor. Von Beginn an ran durfte Kristin Menke, die ihre Berufung in die Startelf mit einer sehr ansprechenden Leistung zurückzahlte.

Die feinen und durchdachten Änderungen von Coach Leikop trugen bereits in der 7. Spielminute die erwünschten Früchte. Eine schöne Offensivaktion über die rechte Seite wurde von Maja Waßmann mit einem beherzten Schuss von der Strafraumgrenze abgeschlossen. Dieser landete unhaltbar für die Stirper Torhüterin im Netz.

Doch leider konnten sich die Gäste aus dem Altkreis Brilon nur 4 Minuten lang über die frühe Führung freuen. Nach einem Eckstoß der Gastgeberinnen landete der Ball im Tor von Thülens Nicole Arning (11.). Dieses Mal zeigten die SVT-Damen aber Moral und ließen sich trotz des Ausgleichstreffers nicht hängen. Sie kämpften aufopferungsvoll um jeden Ball und jeden Zentimeter Rasen.

Das war aufgrund des wahrlichen tiefen Geläufs in Stirpe sehr kräftezehrend und für alle Beteiligten sehr anstrengend.

Gegenüber den letzten Auswärtspartien fand der SVT endlich wieder in der Offensive statt und erspielte sich einige sehr ansprechende Tormöglichkeiten. In dem Spielaufbau und in den Angriffsbemühungen waren die Gäste aus Thülen weitaus zielstrebiger und präziser als in den Partien zuvor. Teilweise lief der Ball sehr gut durch die eigenen Reihen. Auch hatte man endlich wieder einige nennenswerte Torabschlüsse. Da diese vorerst nicht von Erfolg gekrönt waren, blieb es bis zum Halbzeitpfiff beim 1:1.

Nach dem Seitenwechsel drückte die Mannschaft von Trainer Leikop dann so richtig auf die Tube. Sie merkten, dass es an diesem Spieltag auswärts endlich mit einem dreifachen Punktgewinn klappen könnte. In der 50. Spielminute fand ein Sahne-Zuspiel von Abwehrchefin Victoria Rollmann Thülens Torjägerin Laura Vorderwülbecke. Diese ließ die Gelegenheit nicht ungenutzt und netzte beherzt zur 2:1-Führung ein. Das gab den SVT-Damen weiter Sicherheit. Das Spiel fand nun hauptsächlich in der Hälfte der Germania statt. Diese kamen nur noch selten vor das Thülener Tor. Hier verrichtete die Thülener Abwehr ihre Arbeit aber souverän, sodass sie keinen weiteren Gegentreffer mehr zulassen sollte.

Vielmehr konnten die SVT-Kickerinnen ihre Überlegenheit in zwei weitere Tore ummünzen. Verantwortlich hierfür war Matchwinnerin Maja Waßmann. Die 17-Jährige erzielte in der 60. und in der 68. Spielminute die beiden Treffer zum 3:1 und 4:1. Bis zum Abpfiff hatten die Gäste aus dem HSK das Spiel vollends unter Kontrolle und gingen am Ende verdient und überglücklich als Sieger vom Platz. Mit dem Sieg in Stirpe scheint der Auswärtsfluch endlich gebrochen zu sein. Auch Coach Leikop zeigte sich nach den 90 Minuten sehr zufrieden. Eine tolle kämpferische und vor allem überzeugende Leistung hat den SVT-Damen den 9. Saisonsieg beschert. Damit rangieren die SVT-Damen aktuell auf dem 5. Tabellenplatz.

Für den SV Thülen spielten:

Nicole Arning, Victoria Rollmann, Luisa Becker, Kristin Menke ( 60. Rafaela Hanke), Anna Korsinski (73. Saskia Schrewe), Carolin Lingenauber, Jessica Krefeld, Celine Klärner, Maja Waßmann, Anna Hammerschmidt und Laura Vorderwülbecke (73. Sarah Hoffmann)

Tore:

3 x Maja Waßmann

1 x Laura Vorderwülbecke

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