09. April 2018 SVT-Damen patzen gegen Schlusslicht

Wieder einmal mussten die Fußballdamen des SV Thülen personell angeschlagen in ein Meisterschaftsspiel gehen. Trainer Frederik Leikop fehlten unter anderem Abwehrchefin Victoria Rollmann, Kristin Menke, Neele Dietrich, Jana Schira, Daniela Bugno und Madeline Habbel. Somit war die Ersatzbank mit Sarah Hoffmann quantitativ mager besetzt.

Im Tor stand nach einer mehrmonatigen gesundheitlichen Auszeit wieder Nadine Tontara. Sie vertrat die arbeitsbedingt fehlende Nicole Arning.

Der Gastgeber vom Thülener Scheid hatte sich gegen das Schlusslicht aus Hövelhof einiges vorgenommen. Schließlich hatte man aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen. Dieses hatte man – damals noch unter der Leitung von Trainer Dirk Ebbesmeier – auswärts unglücklich mit 3:2 verloren und verhalf den Roten aus dem Kreis Paderborn damit damals zu den ersten drei Punkten.

Dieses sollte im zweiten Vergleich auf jeden Fall besser laufen. Zudem wollte man die makellose Heimbilanz weiter ausbauen.

Schließlich ist man seit Mitte Mai 2016 am Thülener Scheid siegreich. Alle 29 Partien auf heimischen Boden wurde allesamt gewonnen.

Doch leider konnten die SVT-Damen ihre guten Vorsätze nicht in die Tat umsetzen.

Zwar hatten sie zu Spielbeginn durch Laura Vorderwülbecke, Anna Korsinski und Anna Hammerschmidt einige aussichtsreichen Torchancen. Aber diese ließ der Tabellenfünfte leider ungenutzt liegen. So kam es wie es kommen musste. Der Gast aus Hövelhof erzielte gleich mit dem ersten Angriff das überraschende 1:0 in der 24. Spielminute. Damit war der bisherige Spielverlauf weitesgehend auf den Kopf gestellt. Erst recht als der HSV in der 32. Minute sogar auf 2:0 erhöhen konnte.

Trainerfuchs Leikop nahm zum Seitenwechsel dann einige taktische Veränderungen vor. Zudem durfte Offensivspielerin Sarah Hoffmann für die defensive Saskia Schrewe ran.

Die eingewechselte Hoffmann trat auch gleich positiv in Erscheinung. In der 49. Spielminute leistete sie eine tolle Vorarbeit, die Celine Klärner erfolgreich zum 2:1 Anschlusstreffer nutzte.

Mit diesem Treffer schöpfte die Leikop-Elf nochmal neue Hoffnung. Sie kämpfte tapfer gegen die drohende Niederlage auf dem Thülener Ascheplatz. Hier hatte vor allem Spielführerin Anna Hammerschmidt mit einem Treffer an die Querlatte Pech. Auch ihre Mitstreiterinnen konnten trotz eines Powerplays die Kugel nicht im Netz der Gäste unterbringen.

Es war ein Spiel auf Messers Schneide. Die Thülener Kickerinnen drückten auf den Ausgleich während der Hövelhofer SV bei Gegenangriffen gefährlich blieb.

Mitten in diese Drangphase fiel dann der vorentscheidende Treffer zum 3:1 (81.) für den Tabellenletzten. Damit hatten die Gäste dem SVT endgültig den Zahn gezogen. Trotz aller Bemühungen sollte es am Ende bei dem 3:1 für die Rot-Weißen aus dem Paderborner Land bleiben.

Natürlich war Trainer Leikop nach der Partie nicht zufrieden: „Kämpferisch war es in Ordnung. Aber spielerisch war es sicher nicht unsere beste Performance. Gerne hätten wir die 30 Siege auf heimischen Boden vollgemacht und uns damit weiter oben in der Tabelle festgesetzt.“

Für den SV Thülen spielten:

Nadine Tontara, Rafaela Hanke, Saskia Schrewe (46. Sarah Hoffmann), Anna Korsinski, Carolin Lingenauber, Jessica Krefeld, Luisa Becker, Maja Waßmann, Celine Klärner, Laura Vorderwülbecke und Anna Hammerschmidt

Schiedsrichter: Stefan Vollmer (SV Henne-Rartal)

Tor:

1 x Celine Klärner

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