26. August 2019 SVT-Damen erwischen gebrauchten Tag in Höxter

Phönix 95 Höxter – SV Thülen 4:0 (1:0)

Zum Auftakt in die 11. Landesliga-Saison musste Trainer Frederik Leikop gleich auf mehrere wichtige Spielerinnen verzichten. Dem Coach fehlten unter anderem die Abwehrspielerinnen Anna Korsinski (Urlaub), Teresa Schulte (Aufbautraining), Zoe Brinkmöller (verletzt) sowie Wirbelwind Maja Waßmann (Studium).

Somit ging es mit nur zwei Ersatzspielerinnen zum hochmotivierten Phönix Höxter, der im Mai die Premierensaison in der Landesliga mit dem 4. Tabellenplatz abgeschlossen hat.

Der Gastgeber setzte den SV Thülen gleich von Beginn an ordentlich unter Druck. Phönix zeigte schnell und vor allem deutlich wer an diesem Spieltag die Punkte einfahren sollte.

Die Mannschaft aus dem Altkreis Brilon konnte sich über die gesamte Spielzeit kaum befreien und für Entlastungsangriffe sorgen. Die wenigen Offensivaktionen verpufften meistens schon vor dem Strafraum. Im Gegensatz zu Thülens Nicole Arning wurde die gegnerische Torfrau kaum gefordert.

Zu allem Überfluss musste Coach Leikop bereits in der 10. Spielminute einen personellen Wechsel vornehmen. „Staubsauger“ Carolin Lingenauber konnte aufgrund einer Oberschenkelblessur nicht mehr weiterspielen. Für sie kam Rafaela Hanke in die Partie.

In der 32. Spielminute belohnte sich der Gastgeber dann für seine Überlegenheit. Eine gegnerische Angreiferin konnte ohne große Gegenwehr in den Thülener Strafraum eindringen. Hier konnte sie nur noch durch ein regelwidriges Festhalten am Torerfolg gehindert werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte Phönix souverän zur 1:0-Führung. Diese war aufgrund der Spielanteile verdient.

Mit diesem Zwischenergebnis ging es dann in die Halbzeitpause. In dieser fand Trainer Leikop deutliche Worte an seine Mannschaft. Er war mit der Vorstellung überhaupt nicht zufrieden. Die Thülener Kickerinnen waren meilenweit von dem entfernt was sie in der Vorbereitung gezeigt haben.

Sie ließen jegliche Einsatz- und Laufbereitschaft vermissen. Auch lief im Passspiel nicht viel zusammen. So kam der Gast aus dem Sauerland kaum ins Spiel und musste den Hausherrinnen immer wieder mit großen Schritten hinterherlaufen.

Trotz der deutlichen Worte von Thülens Coach wurde es im zweiten Durchgang nicht wirklich viel besser. Zwar erspielte man sich den ein um anderen sehr ansehnlichen Angriff in Richtung Höxteraner Tor, aber so wirklich zwingend waren die Aktionen nicht. Vieles wirkte lethargisch und ideenlos. Die SVT-Damen waren auf dem aufgeheizten Kunstrasenplatz in der Weserkampfbahn ein Schatten ihrer selbst. Fassungslos konnte der Thülener Trainer nur noch den Kopf schütteln.

Phönix schaffte in der Folgezeit sogar noch drei weitere Treffer (54./71./86.). Diese besiegelten zeitig die Auftaktniederlage für den SV Thülen.

Völlig konsterniert machte sich der Thülener Tross bei hochsommerlichen Temperaturen auf den Heimweg ins Sauerland. Das hatte man sich wahrlich anders vorgestellt.

Jetzt heißt es Mund abwischen und im zweiten Saisonspiel gegen den SC Borchen wirklich alles besser machen.

Für den SV Thülen spielten:

Nicole Arning, Katharina Philipp (58. Kristin Menke), Jessica Krefeld, Saskia Schrewe, Neele Dietrich, Carolin Lingenauber (10. Rafaela Hanke), Celine Klärner, Luisa Becker, Sina Seipel, Anna Hammerschmidt und Alessa Wübbeke

  •  Spielführerin Anna Hammerschmidt erwischte mit ihrer Mannschaft keinen guten Tag in Höxter.  
  •  Viel zu tun hatte die Thülener Abwehr mit Katharina Philipp, Luisa Becker und Celine Klärner (von links nach rechts).  

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