04. November 2019 Anna Hammerschmidt in bester Torlaune

SV Thülen – DSC Arminia Bielefeld II 6:1 (3:1)

Am 11. Spieltag in der Damen Landesliga Westfalen Staffel 1 hatte der SV Thülen den DSC Arminia Bielefeld II zu Gast. Die zweite Welle des Zweitligisten ist erst im Sommer diesen Jahres mit einer überragenden Bilanz von 76 Punkten (25 Siege und 1 Remis) aus 26 Partien von der Bezirks- in die Landesliga aufgestiegen.

Allerdings musste der Liga-Neuling in den ersten 10 Partien ordentlich Lehrgeld bezahlen. Magere 7 Punkte bei einem negativen Torverhältnis von 26:36 standen bis dato zu Buche. Damit belegt der DSC II den vorletzten Tabellenplatz (13.) und ist stark abstiegsgefährdet.

Auch wenn man die Reservemannschaft aus Bielefeld natürlich nicht unterschätzen wollte, so war die Marschrichtung von Trainer Frederik Leikop mehr als klar.

In dem 6-Punkte-Spiel musste auf jeden Fall ein Dreier her. Komme was wolle. Nur so kann man hoffentlich schnell den Tabellenkeller wieder verlassen und den Blick Richtung gesichertem Mittelfeld lenken. Dementsprechend fiel auch die taktische Aufstellung aus. Volle Offensivpower, mit der man den Aufsteiger frühzeitig in dessen Hälfte unter Druck setzen wollte.

Das gelang dem Gastgeber gleich von Beginn an recht gut. Das Spielgeschehen fand fast komplett in der Hälfte der Alm-Kickerinnen statt. Hier wurde der DSC gleich zugestellt, sodass dieser sich kaum befreien konnte. Die meisten Abspiele landeten beim gastgebenden SV Thülen. Dieser war aggressiv aber fair in den Zweikämpfen und holte damit viele Bälle zurück.

In der 17. Spielminute war es dann endlich soweit. Spielführerin Anna Hammerschmidt konnte zur verdienten 1:0-Führung einnetzen.

Der Tabellenvorletzte agierte über die kompletten 90 Minuten doch recht harmlos und war der Tabellensituation entsprechend dem SV Thülen deutlich unterlegen.

Trotzdem schafften die in Rot gekleideten Kickerinnen aus Bielefeld in der 37. Minute den Ausgleichstreffer zum eher überraschenden 1:1. Vorausgegangen war ein unscheinbarer Eckstoß, der eigentlich von der Thülener Hintermannschaft entschärft wurde, dann aber doch noch irgendwie im Tor von Nicole Arning landete.

Die Mannschaft von Trainerfuchs Frederik Leikop fand nur knappe 2 Minuten später die passende Antwort und ging mit 2:1 (39.) erneut in Führung. Anna Hammerschmidt konnte sich abermals in die Torschützenliste eintragen. Damit sollte es vor dem Halbzeitpfiff durch Schiedsrichter Andreas Dinkel nicht genug sein. Spielführerin Anna „the hammer“ Hammerschmidt legte in der 43. Spielminute noch einen Treffer nach, sodass es mit dem Zwischenergebnis von 3:1 zum Pausentee ging.

In der Halbzeitpause hatte Trainer Leikop nichts zu bemängeln. Er war vollkommen zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Diese passte von vorne bis hinten. Lediglich den ein oder anderen Treffer galt es noch nachzulegen. Dann sollte es auch mit dem nächsten Sieg für den SV Thülen klappen.

Diese Worte nahm sich vor allem Kapitänin Anna Hammerschmidt sehr zu Herzen. Es waren noch keine 3 Minuten im zweiten Durchgang gespielt, da zappelte der Ball wieder im Kasten der Arminia (47.). Mit dem Treffer hatten die SVT-Damen die Weichen vorzeitig auf Heimsieg gestellt. Die Mannschaft von der Bielefelder Alm hatte zwar danach ein paar mehr Spielanteile, konnte diese aber nicht in Tore ummünzen. Dafür waren die Grün-Weißen dem Aufsteiger an diesem Spieltag einfach zu überlegen.

Diese Überlegenheit nutzte dann Thülens Nummer 10 zu ihrem 5. Treffer in dem Spiel aus (68.). Damit hat die 29-Jährige ihr Torekonto übrigens auf 12 hochgeschraubt und belegt aktuell den 2. Platz in der Torschützenliste der Landesliga Staffel 1.

Den Schlusspunkt unter eine über weite Strecken sehr einseitig geführte Partie setzte die eingewechselte Luisa Becker. Die 18-Jährige durfte sich in der 88. Spielminute über ihren ersten Saisontreffer freuen und erzielte damit das Tor zum finalen 6:1 für den SV Thülen.

Die SVT-Kickerinnen sind Dank des dreifachen Punktgewinns auf den 9. Tabellenplatz hochgeklettert.

Bis zur Winterpause, die Anfang Dezember beginnt, sind es nun nur noch 4 Spiele, aus denen man natürlich so viele Punkte wie möglich holen möchte. Nur dann kann man beruhigt in die Winterferien gehen. Sollte der SVT an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen, dann sollte der ein oder andere Punkte auf jeden Fall noch drin sein.

Für den SV Thülen spielten:

Nicole Arning, Rafaela Hanke (46. Katharina Philipp), Anna Korsinski, Teresa Schulte, Saskia Schrewe, Carolin Lingenauber, Sina Seipel, Celine Klärner, Alessa Wübbeke (60. Luisa Becker), Maja Waßmann und Anna Hammerschmidt

Schiedsrichter: Andreas Dinkel (TSV Bigge-Olsberg)

Tore:

5 x Anna Hammerschmidt

1 x Luisa Becker

  •  Am Boden – Der Tabellenvorletzte aus Bielefeld hatte in Thülen keine Chance. Am Ball Carolin Lingenauber 
  •  Spielführerin Anna Hammerschmidt erlegte den DSC Arminia Bielefeld II fast im Alleingang.  
  •  Spielführerin Anna Hammerschmidt erlegte den DSC Arminia Bielefeld II fast im Alleingang.  
  •  Spielführerin Anna Hammerschmidt, Carolin Lingenauber und Rafaela Hanke (Nr. 12) hatten den Gast aus Bielefeld gut im Griff.  
  •  Verlässlichkeit in Person – Abwehrspielerin Anna Korsinski 
  •  Zweikampfsieger Carolin Lingenauber (Nr. 6) und Celine Klärner 

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