11. November 2019 SVT-Damen holen Punkt in Werther

BV Werther – SV Thülen 1:1 (1:1)

Am 12. Spieltag in der Landesliga Westfalen Staffel 1 führte die Reise der Fußballdamen des SV Thülen in den Kreis Gütersloh zum BV Werther.

Diese konnte der SVT mit 13 Spielerinnen antreten. Dem Tabellenneunten fehlten lediglich Zoe Brinkmöller (angeschlagen) sowie Angreiferin Alessa Wübbeke (krank).

Der Gastgeber ist eine der abwehrstärksten Mannschaften in der Liga und hatte bis zu dem Zeitpunkt in 11 Partien erst 18 Gegentore kassiert.

Daher war die Devise klar. Bloß kein Gegentor kassieren. Dann würde es noch viel schwieriger werden, auf dem kleinen Kunstrasenplatz einen Treffer gegen den BVW zu erzielen.

Mit dieser Vorgabe schickte Trainer Frederik Leikop seine Elf in das letzte Auswärtsspiel in diesem Jahr.

Die offensive Ausrichtung der Thülener Damen wurde bereits in der 3. Spielminute belohnt. Spielführerin Anna Hammerschmidt konnte einen Abstoß der gegnerischen Torfrau mit vollem Körpereinsatz blocken, sodass der Abpraller in das Tor der Schwarz-Weißen trudelte. Die frühe Führung spielte dem Gast aus dem Altkreis Brilon natürlich in die Karten.

So musste der BV Werther reagieren und hinten etwas offen machen. Dadurch ergaben sich für die SVT-Kickerinnen Räume in der gegnerischen Spielhälfte.

Bis zum Sechzehner wurde hier auch sehr gut kombiniert. Es waren viele sehr schöne Spielzüge dabei. Der Ball lief teilweise sehr gut durch die Thülener Reihen. Technisch und spielerisch war es in einigen Szenen sehr anschaulich was die Mannschaft aus dem Sauerland zeigte.

Da aber beide Teams sehr engagiert und bissig zu Werke gingen, kam es aber auch immer wieder zu sehr körperbetonten Zweikämpfen. Diese wurden in der Regel doch sehr fair geführt, sodass der Schiedsrichter keine Karte zeigen musste. Es war eine sehr rassige, laufintensive und vor allem temporeiche Partie auf dem Kunstrasenplatz Meyerfeld, die sich weitesgehend im Mittelfeld abspielte. Daher waren hochklassige Torchancen auf beiden Seiten doch eher Mangelware.

Lediglich der Gastgeber schaffte in der 26. Spielminute durch einen Sonntagsschuss ins lange Eck den Ausgleichstreffer zum 1:1. Für den SV Thülen war das recht ärgerlich, da man den Tabellennachbarn eigentlich sehr gut im Griff hatte und die Thülener Führung daher nicht unverdient war.

Bis zum Seitenwechsel schafften beide Teams keinen weiteren Treffer, sodass es mit dem 1:1 in die Kabine ging. Trainer Leikop gab seiner Mannschaft noch ein paar Tipps mit auf den Weg in den zweiten Durchgang. Viel zu bemängeln hatte der Coach nämlich nicht.

Nach dem Seitenwechsel sollte sich am Spielgeschehen nicht viel ändern. Beide Mannschaften standen sehr sicher in der Abwehr und ließen daher kaum eine gute Torgelegenheit für den Gegner zu. Hier wusste auf Thülener Seite die Defensive um die Küken Teresa Schulte und Katharina Philipp sehr zu gefallen. Auch sorgte Celine Klärner über die Außenbahn immer wieder für gute Offensivaktionen. Das Spiel stand quasi auf Messers Schneide. Wer den nächsten Treffer erzielt, der würde den Platz dann auch als Sieger verlassen. Dem war sich Trainer Frederik Leikop sehr sicher.

Da beide Mannschaften ihre Hausaufgaben in der Verteidigung sehr gut verrichteten, sollte es bis zum Abpfiff dann bei dem 1:1 bleiben.

Die Mannschaft um Kapitänin Anna Hammerschmidt hatte sich insgeheim doch etwas mehr in Werther erhofft, musste sich dann am Ende mit der gerechten Punkteteilung zufrieden geben.

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, so könnte das Motto lauten, wenn man die Punkteausbeute des SV Thülen in den letzten Spielen betrachtet.

Der SV Thülen belegt zwei Spieltage vor Beginn der Winterpause weiterhin Tabellenplatz 9.

Für den SV Thülen spielten:

Nicole Arning, Teresa Schulte, Anna Korsinski (59. Kristin Menke), Katharina Philipp, Rafaela Hanke, Carolin Lingenauber, Sina Seipel, Luisa Becker, Celine Klärner (87. Saskia Schrewe), Maja Waßmann und Anna Hammerschmidt

Tor:

1 x Anna Hammerschmidt

  •  Der Freistoß blieb für den SV Thülen zum Glück ohne Folgen – Luisa Becker und Maja Waßmann in der Mauer.  
  •  Luisa Becker (19) und Anna Korsinski (verdeckt) behakeln eine gegnerische Spielerin. Carolin Lingenauber beobachtet die Situation.  
  •  Luisa Becker und Maja Waßmann beackern eine gegnerische Spielerin.  
  •  Staubsauger Carolin Lingenauber im Einsatz.  
  •  Wie immer tadellos in der Thülener Abwehr – Neuzugang Katharina Philipp (17). Celine Klärner (11) kommt zur Hilfe.  
  •  Wirbelwind Maja Waßmann in Aktion.  

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