18. November 2019 Anna Hammerschmidt ballert SV Thülen in nur 4 Minuten zum Sieg

Haben alles im Griff – Saskia Schrewe und Celine Klärner vom SV Thülen.

SV Thülen – SC Enger 7:0 (3:0)

Am letzten Hinrundenspieltag der aktuellen Saison stand für die Fußballdamen des SV Thülen am vergangenen Wochenende das Heimspiel gegen den SC Enger auf dem Programm. Hierbei hatte Trainer Frederik Leikop nur 12 Spielerinnen zur Verfügung. Die Stammkräfte Anna Korsinski (Knie) und Luisa Becker (Sprunggelenk) sowie Zoe Brinkmöller (Aufbautraining) mussten leider verletzungsbedingt passen.

Mit dem Gast aus dem Kreis Herford wartete auf den SV Thülen eine durchaus lösbare Aufgabe. Seit dem verletzungsbedingten Ausfall ihrer Topstürmerin Sina Peiler (10 Treffer aus 9 Partien) Mitte Oktober konnte der SCE nicht einen Punkt holen. Somit wollte man den Abwärtstrend des Gastes in der hellblauen Spielkleidung von Thülener Seite natürlich erfolgreich ausnutzen.

Für dieses Vorhaben hatte Coach Leikop gleich die passende taktische Aufstellung parat. Man wollte sich auf heimischem Geläuf nicht verstecken, sondern den Gast mit einer offensiven Ausrichtung direkt von Beginn an unter Druck setzen. Das gelang den SVT-Kickerinnen recht gut. Sie nahmen gleich das Heft in die Hand und bestimmten das Spielgeschehen. Dieses fand hauptsächlich in der Hälfte des SC Enger statt. Mit etwas mehr Zielwasser hätte die Leikop-Elf schon frühzeitig ein paar Tore erzielen können. Chancen hierzu waren reichlich da.

Doch die Mannschaft vom Thülener Scheid ließ sich damit bis zur 34. Spielminute Zeit. Dann erst konnte Spielführerin Anna Hammerschmidt eine präzise Hereingabe von Celine Klärner erfolgreich verwerten. Nur eine Minute später war es wieder Thülens Nummer 10, die ihre Farben jubeln ließ. Da es bei Anna „the hammer“ Hammerschmidt keine halben Sachen gibt, legte die Spielmacherin in der 37. Minute gleich den 3. Treffer nach. Damit durfte sich die 29-Jährige über einen astreinen Hattrick in der ersten Spielhälfte freuen.

Vom SC Enger war nicht viel zu sehen. Der SV Thülen hatte daher leichtes Spiel mit der Mannschaft von Trainer Sebastian Dietz. Dieser konnte mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden sein, sodass die Pausenansprache doch hörbar lauter ausfiel. Auf Thülener Seite hatte Coach Leikop nichts zu bemängeln. Alles verlief bis zur Halbzeitpause nach Plan.

Angespornt durch die deutliche Kabinenansprache kam der SC Enger motiviert vom Pausentee. Allerdings war das nur ein kurzes Aufbäumen. Schnell übernahm die Mannschaft aus dem Altkreis Brilon wieder das Spielgeschehen und war die deutlich bessere Mannschaft. Diese Überlegenheit konnten die Grün-Weißen in der zweiten Spielhälfte durch weitere Treffer ausnutzen.

Aber auch hier ließen sich die SVT-Kickerinnen mit dem Tore schießen Zeit. Erst in der 73. Spielminute gelang der SVT in Person von Maja Waßmann der Treffer zum 4:0. Danach ging es fast Knall auf Fall und der SC Enger avancierte fast zur Schießbude. In der 75. Spielminute zeigte Neuzugang Sina Seipel ihre ganze Klasse und schloss einen tollen Alleingang zum 5:0 ab. Dann durfte sich in der 81. Minute erneut Wirbelwind Maja Waßmann in die Torschützenliste eintragen. Damit sollte es zum Leidwesen des Gastes aus Enger nicht genug sein. Anna Hammerschmidt gelang in der 83. Spielminute der finale Treffer zum 7:0. Damit hat Thülens Spielmacherin nach 13 Spielen 17 Treffer auf ihrem Konto und belegt in der Torschützenliste hinter Merle Liedmeier vom SC Borchen (21) weiter Rang 2.

Eigentlich hätte sich der Enger nach Spielschluss nicht beschweren dürfen, wenn das Ergebnis sogar zweistellig ausgefallen wäre. Die Mannschaft vom Thülener Scheid ließ einige sehr gute Tormöglichkeiten ungenutzt liegen, sodass es „nur“ bei einem 7:0 bleiben sollte. Hier muss man vor allem Angreiferin Alessa Wübbeke ein dickes Lob aussprechen. Der Neuzugang, der bis dato noch ohne Torerfolg ist, rackerte wieder unermüdlich und spulte ein enormes Laufpensum ab. Auch die Abwehrreihe um Youngster Teresa Schulte verrichtete wieder einen tadellosen Job, sodass man mal wieder ohne Gegentreffer blieb. Durch den dreifachen Punktgewinn konnte sich der SV Thülen um einen Platz auf Rang 8 verbessern.

Aufgrund des Totensonntags am kommenden Wochenende, sind die Fußballdamen des SV Thülen erst wieder am 01.12.19 im Einsatz.

Dann stellt sich der Rangdritte Phönix Höxter auf der Thülener Asche vor.

Für den SV Thülen spielten:

Nicole Arning, Saskia Schrewe, Teresa Schulte, Rafaela Hanke (53. Kristin Menke), Katharina Philipp, Carolin Lingenauber, Sina Seipel, Celine Klärner, Maja Waßmann, Anna Hammerschmidt und Alessa Wübbeke

Schiedsrichter: Mohammad Shafiei (TuS Velmede-Bestwig)

Tore:

4 x Anna Hammerschmidt

2 x Maja Waßmann

1 x Sina Seipel

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