23. September 2019 Hammerschmidt-Treffer reicht SV Thülen nicht

SV Thülen – FC Donop/Voßheide 1:2 (1:0)

Ersatzgeschwächt und leicht angeschlagen ging es für die Fußballdamen des SV Thülen in die Partie gegen den Tabellenzweiten FC Donop/Voßheide. Trainer Frederik Leikop fehlten mit Saskia Schrewe (Familienfeier), Rafaela Hanke (Examensvorbereitung) und Alessa Wübbeke (Handverletzung) drei wichtige Spielerinnen.

Des Weiteren waren gleich mehrere Kickerinnen aufgrund von Erkältung und anderen Blessuren nicht ganz fit.

Trotz allem wollte man gegen den Favoriten aus dem Kreis Lippe mit den ersten drei eigens erspielten Punkten den Bock endlich umstoßen und damit den Fehlstart ad acta legen.

Das sah zu Spielbeginn auch schon ganz vielsprechend aus. Bereits in der 16. Spielminute war es Spielführerin Anna Hammerschmidt, die ihre Farben mit einer beherzten Einzelaktion in Front schießen konnte. Die tolle Vorarbeit dazu hatte Luisa Becker geleistet. Die 18-Jährige musste aber kurz danach schon wieder ausgewechselt werden.

Magen-Darm-Probleme machten der Flügelspielerin zu schaffen, sodass es für Thülens Nr. 19 nicht mehr weitergehen sollte. Für sie kam Kristin Menke ins Spiel.

Der Gast aus dem Stadtgebiet Blomberg erwies sich an diesem Spieltag nicht ganz so stark wie es der Tabellenstand eigentlich vermuten ließ. Auch dieser war die Reise ins Sauerland mit einigen Personalsorgen im Gepäck angetreten.

Der SV Thülen, bei dem noch ordentlich Sand im Getriebe ist, konnte daraus leider keinen Profit schlagen. Torchancen, um gegebenenfalls den Sack frühzeitig zu zumachen, waren auf Thülener Seite auf jeden Fall vorhanden. In einigen Situationen wurde der Ball gerade noch mit vereinten Kräften von der gegnerischen Torlinie gekratzt.

Die Thülener Hintermannschaft war soweit ganz gut aufgestellt. Hier verrichteten vor allem die beiden Außenverteidigerinnen Celine Klärner und Katharina Philipp wieder einen tollen Job.

Somit sollte der Gast in Rot es bis zur Halbzeitpause nicht schaffen, den Ball in dem Tor von Thülens Nicole Arning unterzubringen.

Trainer Leikop war mit der Leistung seiner Mannschaft im ersten Durchgang nicht unzufrieden. Seine Spielerinnen boten eine sehr konzentrierte und engagierte Leistung.

Dem Gegner wurden nicht viele Tormöglichkeiten geboten. Da wollte man in der zweiten Spielhälfte auf jeden Fall anknüpfen.

In dieser kam dann Sina Seipel, die aufgrund einer Erkältung erst auf der Bank Platz nehmen musste, für die angeschlagene Carolin Lingenauber (Oberschenkelprobleme) in das Spiel.

Der FC Donop/Voßheide hatte sich trotz des Rückstands noch nicht aufgegeben und witterte seine Chance auf einen möglichen Punktgewinn am Thülener Scheid.

Aber auch der SVT erkannte, dass eine knappe 1:0-Führung an diesem Spieltag nicht reichen sollte. Es ergaben sich somit auf beiden Seiten die ein um andere Torchance.

In der 79. Spielminute war es dann geschehen. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld konnte der FC zum 1:1 ausgleichen.

Das gab dem Gast natürlich noch mehr Aufwind. Dieser legte über die pfeilschnellen Außenläuferinnen nochmal einen Zahn zu und setzte den verunsicherten SVT sofort wieder unter Druck.

Diesem konnte die Thülener Hintermannschaft leider nicht standhalten und musste somit den 2:1-Siegtreffer in der 82. Minute hinnehmen.

Die Mannschaft um Spielführerin Anna Hammerschmidt versuchte nochmal alles, um wenigstens einen Punkt zu behalten. Aber momentan ist einfach der Wurm drin, sodass es am Ende bei der 2:1-Niederlage bleiben sollte.

Zähneknirschend und enttäuscht mussten die Fußballdamen des SV Thülen wieder den Platz als Verlierer verlassen. Auch in dieser Partie wäre ein Punkt mindestens gerecht gewesen. Dieses bestätigte dem SVT auch das Trainerteam vom Gast aus Donop.

Für den SV Thülen spielten:

Nicole Arning, Katharina Philipp, Anna Korsinski, Teresa Schulte, Celine Klärner, Neele Dietrich, Carolin Lingenauber (46. Sina Seipel), Maja Waßmann, Jessica Krefeld, Luisa Becker (21. Kristin Menke) und Anna Hammerschmidt

Schiedsrichter: Werner Kappen (VfR Winterberg)

Tor:

1 x Anna Hammerschmidt

  •  Celine Klärner hatte mit der wieselflinken Flügelspielerin des FC Donop/Voßheide alle Hände voll zu tun.  
  •  Offensivspielerin Maja Waßmann in Aktion.  

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