07. Oktober 2019 Hammerschmidt ballert SVT-Damen zum Heimsieg

SV Thülen – TuS Langenheide 5:0 (3:0)

Ohne Trainer Frederik Leikop ging es für die Fußballdamen des SV Thülen in das Heimspiel gegen den Tabellennachbarn TuS Langenheide. Der Coach hatte eine Teilnahme am 15. swb-Marathon in Bremen geschenkt bekommen, der just an diesem Spieltag stattfand. Für den lauffreudigen Thülener stand Aushilfs-Coach Jürgen Herrmann an der Seitenlinie.

Der hatte sich in der Vergangenheit immer als sehr gute Alternative bewiesen. Unter seiner Regie haben die SVT-Damen bisher alle Spiele gewonnen.

Mit dieser Marschroute ging es natürlich auch in das Kellerduell gegen den Gast aus dem Kreis Gütersloh.

Sollte man an die überzeugende Leistung wie im Westfalenpokal gegen den Regionalligisten VfL Bochum anknüpfen können, dann sollte es auf jeden Fall mit dem nächsten „Dreier“ klappen. Dieser war für den SV Thülen immens wichtig um sich im Tabellenkeller etwas Luft verschaffen zu können.

Hochmotiviert und konzentriert ging die Mannschaft vom Thülener Scheid gleich von Beginn an zu Werke. Sie nahm gleich das Heft in die Hand und schnürte den Gast in der eigenen Spielhälfte ein. Der TuS schaffte nur sehr wenige Entlastungsangriffe, die aber meistens schon im Ansatz verpufften bzw. von der Thülener Hintermannschaft ohne große Probleme entschärft wurden.

Bereits in der 10. Spielminute eröffnete Spielführerin Anna Hammerschmidt den Torreigen. Einer ihrer gefürchteten Fernschüsse landete unhaltbar im Kasten des TuS Langenheide.

Knappe 12 Minuten später war es wieder Thülens Nummer 10, die erfolgreich einnetzen konnte. Somit stand es in der 22. Spielminute bereits 2:0 für den Gastgeber.

Mit dieser Führung hatte man augenscheinlich dem TuS schnell den Zahn gezogen. Von der Mannschaft in der blauen Spielkleidung kam bis zum Abpfiff kaum noch Gegenwehr oder gar war ein Aufbäumen gegen die drohende Niederlage zu erkennen. So konnte Thülens Kapitänin mit ihrem 3. Treffer in Folge den lupenreinen Hattrick (27.) perfekt machen.

Bis zum Halbzeitpfiff durch den Schiedsrichter Panagiotis Athanasiadis hatten die Grün-Weißen noch etliche sehr gute Gelegenheiten das Ergebnis noch höher zu schrauben.

Doch hier hatte die gegnerische Torfrau und auch das Aluminium scheinbar was dagegen.

Nach dem Seitenwechsel spielten die SVT-Kickerinnen konzentriert weiter und ließen dem TuS Langenheide nicht den Hauch einer Chance. Teilweise war es schon erschreckend wie harmlos der Tabellenvorletzte agierte. Auf der Gegenseite ließ der Gastgeber geschickt und sehr clever Ball und Gegner laufen. Spielerisch war das schon sehr ansprechend was der SV Thülen an diesem Spieltag zeigte. Nutznießerin der Thülener Überlegenheit war Wirbelwind Maja Waßmann, die in der 48. Minute das Ergebnis auf 4:0 hochschrauben konnte.

In der Folgezeit ergaben sich Torchancen ohne Ende. Hier hätten die SVT-Damen locker zweistellig gewinnen können / müssen. Mit mindestens vier Aluminiumtreffern hatte man zudem noch ein wenig Pech im Abschluss. Im Gegensatz zu Thülens Nicole Arning wurde die gegnerische Torfrau richtig warmgeschossen. Sie hatte viele Gelegenheiten um sich auszuzeichnen.

Allerdings war sie in der 62. Spielminute erneut machtlos. Ein Eckball von Maja Waßmann verwandelte Spielführerin Anna Hammerschmidt per Direktabnahme zum finalen 5:0.

In der letzten halben Stunde ließen die SVT-Damen nichts mehr anbrennen und schaukelten die Partie in einem ruhigen Fahrwasser nach Hause.

Bei einer besseren Chancenverwertung hätte sich der angeschlagene Gast aus Langenheide nicht beschweren dürfen, wenn das Ergebnis im zweistelligen Bereich ausgefallen wäre.

Ansonsten fand Aushilfs-Coach Jürgen Herrmann nach dem Abpfiff natürlich nur lobende Worte für seine Mannschaft. Nahtlos wurde an die tadellose Leistung wie gegen den VfL Bochum angeknüpft.

Sollten die SVT-Damen, die sich nun auf Platz 9 vorgeschoben haben, so weiterspielen, dann wird man den Tabellenkeller hoffentlich schnell verlassen.

Allerdings muss man bis zur Winterpause alle Spiele ohne Jessica Krefeld bestreiten. Die 20-Jährige wird aufgrund einer mehrwöchigen Auslandsreise erst kurz vor Weihnachten wieder im Lande sein.

Wie auch Neele Dietrich wird die Allrounderin und das Thülener Urgestein dem SV Thülen natürlich sehr fehlen.

Für den SV Thülen spielten:

Nicole Arning, Katharina Philipp, Teresa Schulte, Anna Korsinski (55. Saskia Schrewe), Sina Seipel, Luisa Becker (61. Kristin Menke), Jessica Krefeld, Anna Hammerschmidt, Rafaela Hanke (46. Celine Klärner), Maja Waßmann und Alessa Wübbeke

Schiedsrichter: Panagiotis Athanasiadis (Meschede)

Tore:

3 x Anna Hammerschmidt

1 x Maja Waßmann

  •  Der SV Thülen im Vorwärtsgang 
  •  Da kann der TuS Langenheide nur hinterherschauen – Sina Seipel (Nr. 9).  
  •  Sina Seipel war gegen den TuS Langenheide nicht zu stoppen. Fast jeder Angriff lief über den starken Neuzugang. 
  •  Luisa Becker in Aktion.  

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